Spende an „Zahnärzte ohne Grenzen“

Seit nunmehr 30 Jahren basteln die Frauen der UPW-FW Postbauer-Heng für den Weih-nachtsmarkt, der jedes Jahr am 3. Advent im Zentrum stattfindet.
Dort werden die an vielen Abenden entstandenen Bastelarbeiten, Strickwaren, Marmela-den, Gebäckwaren und Getränke verkauft.

Der Erlös kommt immer einem sozialen Zweck zugute.
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Frau Schwarz und einige Damen der UPW-FW-Bastelgruppe freuten sich, einen Scheck über 850 € an Herrn Dr. Macher und Frau Sodnompil für das Projekt „Zahnärzte ohne Grenzen“ übergeben zu können.

Die Initiative wurde vom Nürnberger Zahnarzt Dr. Macher ins Leben gerufen.
Zahnärzte leisten Hilfe in den Ländern Nepal, Sri Lanka, Mongolei, Rumänien, Sambia und Indien.

Die Zahnärzte reisen, anstatt Urlaub zu machen, auf eigene Kosten in diese unterentwi-ckelten Staaten. Sie behandeln dort, wo es fernab der Städte keine zahnärztliche Versor-gung gibt, kostenlos die kranken Menschen.

Stationäre und mobile Zahnstationen müssen angeschafft und aufgebaut werden.

Außerdem bilden die Teams einheimische Zahnärzte vor Ort aus.
Auf diese Weise wird Hilfe zur Selbsthilfe geleistet.

Wohin gingen die Spenden in der Vergangenheit?

Bis einschl. 1996 ca. 17.000 DM an die Seniorenstätte in Postbauer-Heng.
Damit konnten Klavier, Aquarium, Videogerät, Glasvitri-ne, verschiedene Bilder und seniorengerechte Spiele angeschafft werden.
Im Außenbereich wurde ein Tannenbaum gepflanzt und dazu eine Weihnachtsbeleuchtung gekauft.

1997 1.050 DM Schule Postbauer-Heng
1998 1.800 DM Kriegskindernothilfe
1999 900 DM Freude für alle
2000 1.400 DM Cristoffel Blindenmission
2001 1.700 DM Eine Welt Brasilien; Seniorerengymnastik Postbauer-Heng
2002 700 € Nachbarn in Not
2003 600 € Freude für alle; Netlife und Sprachförderung Postbauer-Heng
2004 800 € Hospiz Nbg.-Mögeldorf
2005 750 € Feuerkinder Tansania
2006 600 € Hospiz Nbg.-Mögeldorf; Nachbarschaftshilfe Postbauer-Heng
2007 825 € Kindergärten Postbauer-Heng
2008 850 € Palliativstation Neumarkt
2009 900 € Feuerkinder Tansania; Nachbarschaftshilfe Postbauer-Heng

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Neuer Vorstand gewählt

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Die neue Vorstandschaft (Ludwig Häring, Olga Ivanjuk, Manfred Schwarz, Hannelore Simader, Kurt Augustin, Valentin Etter, Michael Wabner, Dr. Stefanie Huber, Karl-Heinz Hentschel, Regina Mederer uns Martina Etter)

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Stellungnahme zum Abriss der Bahnbrücke in Postbauer-Heng

Der Gemeinderat beschloss in seiner letzten Sitzung den Abriss der Bahnbrücke „Neuwiesenstrasse“. Eine Pseudo-Bürgerversammlung mit nur wenig Beteiligten reichte scheinbar aus, die Stimmung in der Bevölkerung auszuloten. Wenn sich die Räte da nur nicht getäuscht haben!

Ein historisches Bauwerk, das sich wunderbar in die Landschaft einfügt muss weg, weil die Sanierungskosten um ca. 50.000 € höher liegen als die Abrisskosten. Rechnet man dann noch den Aufwand für die turnusmäßigen technischen Überprüfungen hinzu, so beläuft sich die jährliche finanzielle Belastung der Kommune - bei einer unterstellten Haltbarkeit von ca. 30 Jahren – auf 2.800 €.

Ein Schnäppchen im Vergleich zu anderen öffentlichen Einrichtungen. Wenn man noch dazu weiß, dass die Brücke seit jeher das Tor zur Natur war, von Wanderern, Radfahrern, Hundebesitzern, Kindern zwecks Schlittenfahrten ständig genutzt wurde, ist diese Entscheidung noch unverständlicher.

Noch vor kurzem war es der Gemeinde 40.000 € wert, einen „historischen“ Dorfplatz in Heng an der vielbefahrenen Hauptstraße anzuschaffen. Sanierung der Bruchsteinmauer und Gestaltung des Platzes kosten nochmals ca. 10.000 €. Für eine Verkehrszählung der täglich 7.500 Fahrzeuge ist dieser Platz ganz sicher geeignet, nicht aber zum Entspannen für Senioren oder als Aufenthaltsort für Kinder.

Über Sinn oder Unsinn werden sich die Bürgerinnen und Bürger ihre Gedanken machen, mit Sicherheit ist aber zur Bahnbrücke das letzte Wort noch nicht gesprochen.

Stellungnahme zur Vergabe der Bewirtschaftung des Schlosses Postbauer-Heng

In der Sitzung des Haupt- u. Finanzausschusses der Gemeinde wurde u.a. auch über die künftige Bewirtung des Schlosses entschieden. Eine Ausschreibung im üblichen Sinne erfolgte nicht, sondern nur ein Aufruf im Mitteilungsblatt. Dabei mussten die Bewerber auch nicht wie üblich, ein Angebot  abgeben, sondern nur eine Art Lebenslauf mit Referenzen.

Der Ausschuss stimmte mit großer Mehrheit für einen der beiden Bewerber.

Der eigentliche Skandal dabei ist die Tatsache, dass keinem der Ausschussmitglieder bekannt war, zu welchen Konditionen die Vergabe erfolgte. Auf Nachfrage erklärte der Bürgermeister sinngemäß: …“zu den gleichen Bedingungen wie beim Vorgänger“. Wie diese Bedingungen im Einzelnen aussehen, wollte Horst Kratzer nicht erläutern, obwohl sie ihm sehr wohl bekannt sein mussten. Hier wurde zwar mit politischem Kalkül eine Entscheidung herbeigeführt, die aber rechtlich so nicht haltbar sein wird.

Wäre den Gemeinderäten bekannt gewesen, dass für einen jährlichen Pachtzins von 100 € die Vergabe erfolgt, hätten sie nicht zustimmen können und dürfen. Im Vordergrund einer Entscheidung muss immer das Allgemeinwohl und nicht die wirtschaftliche Förderung eines Einzelnen stehen. In dem genannten Betrag ist die Nutzung der voll ausgestatteten Küche sowie alle Nebenkosten wie Wasser, Abwasser, Strom, Heizung und Reinigung enthalten.

Mit welcher Leichtigkeit die Räte hier ihr ok gaben muss bedenklich stimmen, denn niemand würde einen Vertrag unterschreiben, dessen Inhalt er nicht kennt.

Unfaire Streitkultur und fragwürdige Anträge ?

Stellungnahme zum Leserbrief „Schellschmidt“

Dass den Hofberichterstatter der örtlichen CSU Profilierungsgelüste umtreiben ist so neu nicht. Was Herr Schellschmidt aber diesmal von sich gelassen hat ist unsachlich und billige Polemik. Man fühlt sich an frühere Zeiten der Allmachtspartei erinnert, wo im Bewusstsein des „Mir san Mir“- Gefühls auf den politisch Andersdenkenden eingedroschen wurde.

Dass für einen eingefleischten CSU´ler jede andere Meinung störend wirkt mag ja sein, aber wo sonst – wenn nicht im Gemeinderat – soll Demokratie gelebt werden?

Wer Dritten mangelndes Demokratieverständnis vorwirft, sich aber gleichzeitig über eingereichte Anträge einer UPW-FW-Fraktion lustig macht, bräuchte dringend Nachhilfe in politischen Umgangsformen. So schlecht können die bisherigen

Anträge der UPW-FW bisher nicht gewesen sein, wenn sie eine CSU später in etwas angeänderter Form selbst einbringt.

Wir beteiligen uns auch künftig gerne an jeder vernünftigen Diskussion, aber nicht auf dem von Ihnen gewählten Niveau.

Der Leserbrief von Herrn Schellschmidt im Original (Mittelbayrische Zeitung 7.5.2010):

“Unfaire Streitkultur und fragwürdige Anträge”

Sitzung des Marktgemeinderates in Postbauer-Hang am 3. Mai erreichte uns folgende Zuschrift:

Die letzte Marktgemeinderatssitzung von Postbauer Heng hat wieder einmal gezeigt, wie insbesondere durch die Räte Helmut Gradl (parteilos) und Jürgen Rupprecht (Bürgerblock) mit einer schier unerträglichen und oftmals unfairen Streitkultur sogar Anträge zerredet werden, bei denen man sich im Grundsatz fraktionsübergreifend einig ist. Selbst Mehrheitsentscheidungen werden von ihnen nicht akzeptiert. Sie fordern durch ihre aggressive Art ausschließlich die unverzügliche Umsetzung ihrer Vorschläge ein und versuchen somit, sämtliche demokratischen Regeln auszuhebeln. Die permanenten persönlichen und teilweise beleidigenden Angriffe auf den Bürgermeister haben in der Politik nichts zu suchen. Solch ein respektloses Verhalten schadet dem Ansehen der Gemeinde und hat mit Demokratie nicht ansatzweise etwas zu tun. Auffällig ist auch, dass in der Vergangenheit vermehrt die merkwürdigsten Anträge eingebracht wurden. Hierbei sei zu erwahnen, dass nicht derjenige sich besonders fur die Belange der Bürger von Postbauer Heng einsetzt, der die meisten Anträge stellt, sondern die sinnvollsten. So hätte die UPW-FW Fraktion manch fragwürdigen Antrag, wie z. B. ein zusatzlichen Zebrastreifen „Am Schwall” oder die Errichtung einer Lautsprecheranlage im Sitzungssaal desRathauses, nach gründlicher Überprufung der Notwendigkeit im Vorfeld noch einmal überdenken konnen.

Ingo Schellschmidt Postbauer Hang

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