Leserbrief zur Marktratssitzung Postbauer-Heng
Reaktion auf Schreiben des H. Schellschmidt v. 17.01.11
Peinlich und unseriös waren angeblich die Äußerungen zweier Markträte, weil sie versucht haben öffentliche Gebühren zu minimieren und damit die Bürger zu entlasten. Außerdem wurde von denselben Räten Ausgaben der Kommune in Frage gestellt, die ihrem Sinn nach zumindest fragwürdig waren bzw. mangels Unterlagen nicht nachvollzogen werden konnten. Scheinbar hat der Schreiber erhebliche Defizite, welche Pflichten ein Gemeinderat zu erfüllen hat. Primäre Aufgabe ist nämlich die Kontrolle von Verwaltung und Bürgermeister. Und um bei obiger Wortwahl zu bleiben, peinlich ist vor allem das Abstimmungsverhalten einer CSU-Fraktion, wenn kritiklos geschluckt wird was der Bürgermeister vorkaut. Wenn Anträgen zugestimmt wird, dessen Details nicht bekannt sind und quasi eine Generalvollmacht erteilt wird, oder wenn Verträge abgeschlossen werden, deren Inhalt nur der Bürgermeister kennt. Da hat der Bürger sicherlich eine andere Erwartung zum Pflichtbewusstsein eines Gemeinderates. Unseriös handelt ein Gemeindeoberhaupt, wenn den Entscheidungsträgern Halbwahrheiten aufgetischt werden bzw. mit nebulösen Angaben versucht wird, ein genehmes Ergebnis zu erzielen. Die eigene Fraktion kommt diesem Wunsch ja auch immer gerne nach.
