“Freie sind angriffslustig”

Der Landesvorsitzende Hubert Aiwanger richtet in Postbauer-Heng seine verbalen Geschütze in die gleiche Richtung wie zuvor seine lokalen Parteifreunde: gegen die CSU

Zum politischen Aschermittwoch 2010 urteilte das Neumarkter Tagblatt:

Hohen Erinnererungswert hatten die Rede des FW-Ortsvorsitzenden Kurt Augustin

Arndt Willmann mit viel Wortwitz

Aiwangers Rede erhält stehende Ovationen

Pressebericht: Freie sind angriffslustig

Presseinformation vom 20.01.2010 zur öffentlichen Diskussion „Entschädigung fürs Ehrenamt“ in Postbauer-Heng

Es ist schier unerträglich, wie jetzt von der betroffenen Markträtin um Wiedergutmachung gerungen wird. Da ist gar von „Verachtung und Hass“ statt „fairer und sachlicher Auseinandersetzung“ die Rede. In Ihrer Verblendung scheint Frau Herrmann Ursache und Wirkung zu verwechseln. Denn wer sich mit der Entwicklung dieser Auseinandersetzung beschäftigt wird feststellen, dass sie selbst oder Bürgermeister Kratzer die Auslöser der Diskussion waren, in keinem Fall aber die Gemeindeverwaltung, wie von beiden Betroffenen genannt.

Wer hat denn die Auflistung der bislang ehrenamtlichen Tätigkeit über 1 Jahr lang erstellt und dabei Arbeiten aufgeführt, die jedem Ehrenamtlichen die Zornesröte ins Gesicht treiben würde, an Peinlichkeit nicht zu überbieten. Wer hat denn die Besucherzahlen im Schloss geschönt und maßlos übertrieben dargestellt um den Anspruch auf Bezahlung zu untermauern? Bei genauerer Recherche konnte man feststellen, dass Übungsabende von Gesangs- und Musikgruppen oder Vereinen ebenfalls als Besucher deklariert wurden, um nur einige wenige Beispiele zu nennen.

Und ob diese Auflistungen ohne Wissen und Zustimmung Frau Herrmanns an den Gemeinderat weitergegeben wurden, ist doch völlig unerheblich. Sie selbst hat diese Unterlagen dem Bürgermeister geliefert um einen finanziellen Ausgleich für ein bislang freiwilliges ehrenamtliches Engagement zu begründen; hoffentlich folgen diesem Beispiel nicht noch weitere Gemeindebürger.

Wenn selbst Kollegen aus der eigenen Fraktion überrascht und schockiert waren über diesen Antrag, sollte man eher einen schnellen Rückzug einleiten als auf die Kritiker einzuschlagen. Wer das Ehrenamt als Laufsteg für die eigene Profilierung missbraucht und dafür auch noch honoriert werden möchte, sollte sich ernsthaft überlegen, ob er seinen Sessel im Marktrat nicht räumt.

Presseinformation zur Berichterstattung über NPD-Aktivitäten in Postbauer-Heng

Auch wenn sich dieses brisante Thema für parteipolitische Plänkeleien nicht eignet, so gilt es dennoch einige Aussagen zurecht zu rücken.

Nach Bekanntwerden „brauner Parteitage“ in Buch hat sich die gesamte Opposition von Postbauer-Heng zum gemeinsamen Handeln unter Einbeziehung der Bevölkerung entschlossen. Marktrat Hierl hat sich daraufhin mit Herrn Bürgermeister Kratzer in Verbindung gesetzt, um auch eine CSU mit ins Boot zu nehmen.

Zu diesem Zeitpunkt war Horst Kratzer bereits mindestens 1 Woche in Kenntnis der genauen Sachlage, ohne dass er Markträte oder Parteien informiert hat. Seine Ankündigung „mit dem Wirt zu reden“ wird der Problematik nicht gerecht, weil besagter Gastwirt seit 2005 immer wieder in diesem Zusammenhang genannt wurde. Zudem hatte er öffentlich bestritten, einer NPD Herberge gewährt zu haben, obwohl Ende November ein Landesparteitag mit nahezu 100 Personen und am 5.12.09 der Bezirksparteitag mit etwa 30 Teilnehmern abgehalten wurde.

Und dass sich die Ultrarechten sichtlich wohl fühlen in Postbauer-Heng wird auch durch die schriftliche Ankündigung an den Bürgermeister und die Presse bestärkt:„… die NPD kann sich künftig monatliche Ausflüge in ihre Richtung vorstellen, denn es ist eine schöne Gegend“ und weiter “… wünschen wir Ihnen viel Kraft für 2010“.

Diese unverhohlene Drohung kann nicht ernst genug genommen werden.

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Pressebericht zur Ortsbeleuchtung Postbauer-Heng

In der vorletzten Markratssitzung hat man zum wiederholten Male das Thema Straßenbeleuchtung diskutiert. Dazu wurden, wie immer in der Vergangenheit, ausschließlich Referenten der E.ON eingeladen. Ein Konzern, der in erster Linie vom Stromverkauf lebt, sollte also Vorschläge zur Energieeinsparung unterbreiten. Ein Unterfangen, das von vorneherein scheitern musste.

Im Bewußtsein eines sicheren Auftrages präsentierten die E.ON-Vertreter dann ihre „zukunftsweisende“ Alternative mit gerade mal 20% Energieeinsparung in Form von Gelblicht. Dieser seit über 10 Jahren gängige Leuchtkörper wurde den Gemeindevertretern als wegweisende Lösung für die nächsten Jahre vorgestellt.
Die Lobbyisten der E.ON innerhalb der CSU waren begeistert und stimmten trotz sachlicher Vorbehalte der Opposition mit ihrer Mehrheit für eine Auftragsvergabe.

Aufgrund der ausführlichen Berichterstattung der regionalen Presse  über die in Neumarkt neu eingeführten Leuchtkörper sahen sich die Oppositionellen von UPW-FW, Bürgerblock und Helmut Gradl veranlasst, mit dem Vertreiber dieser Induktionsleuchten, Fa. Rego GmbH, in Berg Kontakt aufzunehmen. In einer zweistündigen Informationsveranstaltung wurde die Gruppe über Technik, Kosten, Lebensdauer und vor allem Energie- und Kosteneinsparung aufgeklärt. Weltweit werden diese stromsparenden Leuchtkörper von Städten, Kommunen, Gewerbe und Industrie bereits seit Jahren eingesetzt, nur in Deutschland fristet dieses Produkt noch ein Schattendasein. Monatelange Untersuchungen und Tests durch die Neumarkter Stadtwerke bestätigten die Angaben des Herstellers mit einer Stromeinsparung von 50 – 70%. Gleichzeitig wurde die problemlose Umrüstung und der geringere Wartungsaufwand hervorgehoben, so dass sich die etwas höheren Anschaffungskosten innerhalb von ca. 14 Monaten amortisieren.

Lichtversammlung in
Die Oppostion im Gemeinderat mit UPW-FW, Bürgerblock, SPD und dem parteilosen Gradl haben deshalb für die kommende Sitzung einen Antrag eingereicht, die Auftragsvergabe an die E.ON umgehend auszusetzen.  Die Antragssteller sind vom Erfolg ihrer Eingabe überzeugt, denn kein Bürger hätte für diese sinnlose Verschwendung von Steuermitteln Verständnis.