Seiteninterne Navigation

Freie Wähler Landesverband BayernFreie Wähler Landesverband BayernFreie Wähler Landesverband BayernFreie Wähler Landesverband BayernFreie Wähler Landesverband Bayern

Navigation

 

Aktuelles

Seiteninhalt

Presse 2017

Vetter fordert Wechsel in der Politik

Dr. Karl Vetter (2.v.l.) sprach beim politischen Aschermittwoch in Postbauer-Heng. Foto: Fischer

Der Landtagsabgeordnete der Freien Wähler war am politischen Aschermittwoch in Postbauer-Heng – und sprach viele Themen an.

von Sigrid Fischer

Postbauer-Heng.Seit mehr als 30 Jahren veranstaltet der Ortsverband der UPW-FW in Postbauer-Heng einen politischen Aschermittwoch. Auch in diesem Jahr hatten die Frauen der UPW-FW ein reichhaltiges Fisch-Buffet für die Gäste im Deutschordensschloss vorbereitet.

Viele Gäste aus der Politik

Der Vorsitzende Kurt Augustin begrüßte unter anderem als Gäste die Bürgermeister aus dem Landkreis – darunter war auch der örtliche Bürgermeister Horst Kratzer (CSU) –, den Kreisvorsitzenden der Freien Wähler, Günter Müller, den Neumarkter Oberbürgermeister Thomas Thumann sowie den Landtagsabgeordneten und gesundheitspolitischen Sprecher der Freien Wähler, Dr. Karl Vetter aus dem Landkreis Cham. Letzterer war auch der Hauptredner bei der Veranstaltung.

Vetter griff in seiner Rede mehrere Themen auf. Zur geplanten Stromtrasse fragte Vetter: Wo sei hier der Aufschrei der zuständigen CSU-Politiker gewesen? Die Einführung einer Ausländer-Maut von Verkehrsminister Dobrindt bezeichnete er als „dilettantisch und lächerlich“. Zum Thema Flüchtlinge erklärte er: „Wir sind uns alle einig: Wer wirklich und berechtigt Asyl braucht, dem muss man es auch gewähren.“ Hier treibe aber die CSU ein falsches Spiel, so Vetter. Auch die steigende Zahl der AfD-Mitglieder lastete er vor allem Ministerpräsident Horst Seehofer an.

Weitere Punkte waren der ungleich verteilte Reichtum, die Bildungspolitik und die demografische Entwicklung. Vetter sagte: „Die Mission der Freien Wähler im Landtag ist noch lange nicht beendet. Es ist nicht gut, dass eine Partei seit über 60 Jahren an der Regierung ist. Politik lebt vom Wechsel.“

Unterhaltsames Rahmenprogramm

Günter Müller sagte unter anderem in seiner Rede: „Wir, die Freien Wähler sind notwendig, sonst machen die anderen was sie wollen.“ Der Neumarkter Oberbürgermeister Thomas Thumann ging auf die aktuellen Themen im Landkreis ein, vor allem auf die Diskussionen um das Ganzjahresbad in der Kreisstadt. Der Abend wurde umrahmt von Alleinunterhalter Hans und von Sketchen.

Die Jungen Freien Wähler – der Landesvorsitzende Matthias Penkala, der Bundesvorsitzende Christopher Würz sowie Julia Strobl– führten ein Stück auf, in dem es um die aktuelle Weltpolitik ging. Und „da Fonse“ Kurt Augustin nahm die Kommunalpolitik aufs Korn. Er lästerte zum Beispiel über die landkreisweite Elternumfrage zur Situation in der Kinderbetreuung, bei der die Marktgemeinde mit der Note 1,87 den ersten Platz belegt hatte.

(C) Neumarkter Tagblatt


Im "Wirtshausgespräch" die Politik aufs Korn genommen

Die gesamte UPW-FW-Prominenz aus dem Landkreis traf sich in Postbauer-Heng am Aschermittwoch beim Fischessen. Hauptredner war MdL Karl Vetter (re.). © Foto: Resi Heilmann

Tradition seit Jahrzehnten: Beim Aschermittwoch mit Fischessen der Freien Wähler in Postbauer-Heng stand diesmal der Mensch im Fokus - 03.03.2017 14:00 Uhr

Zum 32. Mal organisierte der Ortsverband der UPW-FW in Postbauer-Heng eine Aschermittwoch-Veranstaltung. Auch heuer traf man sich im großen Saal des Deutschordensschlosses. Kurt Augustin, Ortsvorsitzender der Freien Wähler, konnte wieder namhafte Kommunalpolitiker im Festsaal des Deutschordensschlosses begrüßen, darunter auch den Landtagsabgeordneten und gesundheitspolitischen Sprecher der Freien Wähler Karl Vetter aus Cham, Kreisvorsitzenden Günter Müller, Neumarkts OB Thomas Thumann, Matthias Penkala, Landesvorsitzender der Jungen Freien Wählern, sowie Christopher Würz vom Bundesvorstand.

Ein "Urgestein"

Auch Bürgermeister Horst Kratzer und seine Amtskollegen Wolf, (Pilsach), Graf (Hohenfels) und Belzl (Pyrbaum) waren anwesend. Ein besonderer Gruß von Günter Müller ging an Othmar Kipfer, der von der ersten Veranstaltung an immer dabei war. Kipfer sei ein Urgestein der Freien Wähler und Gründer der FW in seinem Heimatort Breitenbrunn.

"Handeln statt reden" lautete das Motto bei der zentralen Veranstaltung der Freien Wähler in Deggendorf, das stehe auch für die FW im Landkreis. Wie auch Qualität vor Quantität.

Man müsse den Menschen in den Fokus der Politik stellen. Die CSU vergesse den Menschen, der täglich seiner Arbeit nachgehe. Auch die einfachen Leute oder Alleinerziehende leisteten genauso viel wie ein Manager. Die große Koalition hätte die Weichen nicht richtig gestellt, stellte Müller fest. Hauptredner des Abends war der gesundheitspolitische Sprecher der Freien Wähler, MdL Karl Vetter aus Cham. Ihm liegt auch als Mitglied im Ausschuss für Gesundheit und Pflege eine flächendeckende medizinische Versorgung besonders am Herzen. Der ländliche Raum leide immer mehr unter der Abwanderung junger, gut ausgebildeter Menschen.

"Wir wollen gleichwertige Lebensbedingungen wie in der Metropolregion. Wir können soviel kämpfen wir wollen, wenn die Unterstützung aus München ausbleibt, dann bleiben wir auf der Strecke", machte Vetter deutlich.

Weitere Themen waren die "Maut für Ausländer", mit der sich Minister Dobrindt lächerlich gemacht habe, die Situation zwischen Merkel und Seehofer, die Flüchtlings- und Gesundheitspolitik, Ceta, Ttip, schnelles Internet und Stromtrassen.

Als letzter Redner betrat OB Thumann das Podium und hatte einige Zahlen parat. Neumarkt habe aktuell 39 960 Einwohner und man strebe jetzt die 40 000 an.

Kritik an Gegnern

Er sprach auch das Thema Ganzjahresbad an: Es seien schon fünf Millionen geflossen und jetzt werde eine Unterschriftenaktion dagegen gestartet. "Das hätten sie damals bei den Planungen einbringen sollen und nicht jetzt kurz vor dem Spatenstich", so Thumann.

Die Jungen Freien Wähler mit Julia Strobl als Wirtin und Matthias Penkala und Christopher Würz als Gäste nahmen in ihren Wirtshausgesprächen die kleine und große Politik unter die Lupe. "Sa Fonse" alias Kurt Augustin nahm die Kommunalpolitik aufs Korn. Früher sei ja viel im Marktrat gestritten worden. Aber jetzt sei es ruhig, der Bürgermeister habe seine Fraktion im Griff.

Hier bekamen sehr zum Gefallen der Gäste Bürgermeister Kratzer und OB Thumann sowie Jürgen Rupprecht vom Bürgerblock, ihr Fett ab.

Hans Gottschalk begleitete mit seiner Musik den Abend.

(C) Neumarkter Nachrichten