Antrag: Änderung der Öffnungszeiten des Rathauses

Sehr geehrte Damen und Herren des Marktgemeinderates,

hiermit beantrage ich eine Erweiterung der Öffnungszeiten des Rathauses für den Publikumsverkehr.

Begründung: Wir alle wollen ein bürgerfreundliches, service-orientiertes Rathaus. Dazu gehört nach unserer Meinung auch eine am Bürger orientierte Öffnungszeit. Dabei ist es nicht einsehbar, dass die Bürger mit ihren Anliegen auf eingeschränkte Zutrittsmöglichkeiten treffen. Besonders im Hinblick auf den Bedarf, jederzeit unseren Bürgern, aber auch Bürgern von außerhalb der Gemeinde, die Möglichkeit zu geben, mit ihren Anliegen während der üblichen Geschäftszeiten Gehör zu finden, muss eine Erweiterung der Öffnungszeiten vernünftig erscheinen lassen.

In anderen Gemeinden werden diese verlängerten Öffnungszeiten schon mit großem Erfolg praktiziert. Eine Einschränkung der Leistungsfähigkeit der Verwaltung durch erweiterte Öffnungszeiten kann nicht erkannt werden, da der Aufwand gleich bleibt.

Beschlussvorschlag: Die Öffnungszeiten des Rathauses werden denen anderer Kommunen angeglichen, d.h. um die für den Publikumsverkehr geschlossenen Nachmittage erweitert. Damit ist das Rathaus dann die ganze Woche über von Montag bis Freitag täglich vormittags und nachmittags geöffnet.

Ich bitte den Marktgemeinderat, im Sinne eines bürgernahen Rathauses dem Antrag statt zu geben.

Mit freundlichen Grüßen

Arnd Willmann

Antrag: Fußgängerüberweg mit Zebrastreifen „Am Schwall“, Höhe Am Schauerholz

Sehr geehrte Damen und Herren des Marktgemeinderates,

hiermit beantrage ich die Errichtung eines Fußgängerüberweges mit Zebrastreifen.

Seit der Entfernung des verkehrstechnisch hinderlichen Fahrbahnteilers fehlt eine Überquerungshilfe für die Senioren des Alten und Seniorenheimes Am Schauerholz.

Begründung: Die ehemalige Überquerungshilfe mit Fahrbahnteiler hatte sich als ungünstig für Busse, Lieferfahrzeuge und andere LKW herausgestellt. Sie wurde entfernt. Nun fehlt aber an dieser Stelle eine Überquerungshilfe für die Senioren aus dem Wohnheim Am Schauerholz. Da es sich bei der Strasse Am Schwall um eine vielbefahrene Strecke handelt, ist eine solche Hilfe gerechtfertigt.

An gleicher Stelle oder wenige Meter in Richtung Rathaus soll nun ein Zebrastreifen mit deutlichen Verkehrszeichen und einer geeigneten Kennzeichnung errichtet werden.

Beschlussvorschlag: Der Markt Postbauer-Heng errichtet ungefähr an der Stelle des ehemaligen Fahrbahnteilers eine deutliche sichtbare Überquerungshilfe in Form eines Fußgängerüberweges mit Zebrastreifen und entsprechenden Erkennungshilfen.

Im Sinne nicht nur unserer Senioren aus dem Schauerholz bitte ich um Zustimmung zu diesem Antrag.

Mit freundlichen Grüßen

Arnd Willmann

Sorge um Gesundheit der Bürger

In einem gemeinsamen Antrag zur Marktratssitzung am Montag fordern die Fraktionssprecher von Bürgerblock, UPW/FW und SPD, Dr. Jürgen Rupprecht, Arnd Willmann und Gerhard Hierl sowie der parteifreie Helmut Gradl, dass die Verwaltung umgehend geeignete Maßnahmen gegen den hohen PFT-Gehalt im Abwasser und in der Kläranlage in Postbauer-Heng unternimmt.

PFT (perfluorierte Tenside) sind künstliche Substanzen und sind in der Natur nicht abbaubar. Sie sind für Mensch und Tier hoch giftig und gelten als krebserregend. Der in der Kläranlage in Postbauer-Heng seit Anfang 2008 gemessene Wert beträgt rund das 9-fache des zulässigen Grenzwertes. „Seit über einem Jahr ist diese hohe Belastung der Verwaltung und dem alten wie auch dem neuen Bürgermeister bekannt. Es wurde bisher nichts dagegen unternommen!“ kritisieren die Antragsteller. Da PFT eine hohe Wasserlöslichkeit besitzt, befürchten die vier Markträte, dass auch im “gereinigten“ Wasser hohe Mengen an PFT enthalten sind, die durch die Einleitung in den Naturkreislauf freigesetzt werden und dort dann ihr Gefahrenpotential unkontrollierbar entfalten. Dass der hoch belastete Klärschlamm nur noch in speziell dafür geeigneten Verbrennungsanlagen als Sondermüll entsorgt werden kann, wodurch deutlich höhere Kosten für die Bürger anfallen, tritt dabei fast in den Hintergrund.
„Die bisherige Untätigkeit ist angesichts der möglichen Gefahren für Menschen und Umwelt unverantwortlich. Es ist dringend erforderlich, dass zumindest die Quelle der PFT-Belastung lokalisiert wird, um hier einzugreifen, damit das Gift erst gar nicht ins Abwasser gelangt“.

Ferner haben die genannten Markträte einen weiteren gemeinsamen Antrag für die nächste Sitzung eingebracht, in dem sie konkrete Vorschläge für eine spürbare finanzielle Förderung des Einbaus von Regenwasser-Zisternen machen. „Seit Jahren ist im Leitbild der lokalen Agenda 21 niedergelegt, dass der Einbau von privaten Regenwasserzisternen vorangebracht werden soll. Doch diese Ziele werden nicht umgesetzt, denn unternommen wurde auch hier bisher noch überhaupt nichts. Jede Zisterne spart pro Jahr mehrere Kubikmeter Trinkwasser und ist ein wertvoller, aktiver Beitrag zur Schonung unserer Ressourcen und zum Umweltschutz“, begründen die Markträte ihren Antrag.