Eine Seefahrt, die ist lustig

Vortrag zum politischen Aschermittwoch 2010 von Arnd Willmann

Aschermittwoch-Alles vorüber?

Nach der letzten Marktratssitzung
lange keinen Schlaf
seltsamen Traum- ich schwimme im Naturfreibad
wird immer größer

Plötzlich befinde ich mich auf dem offenen Meer an Bord eines Schiffes.

Mehrere Schiffe auf dem offenen Meer: ein rotes, eines mit abgeblätterter grünen Farbe, das dringend einen neuen Anstrich braucht, eines mit dem Namen Bürgerblock und natürlich das Schiff der Freien Wähler, ich stehe mit auf der Brücke. Wir fahren um die Wette, wer als erster über die Ziellinie fährt, dem winken kein Gold oder Aufwandsentschädigungen, sondern Ruhm und Ehre.
Es ist bewölkt und es herrscht schwere See.

Ganz vorne kämpft mit einem winzigen Vorsprung:
Eine alte, schwarz angestrichene Schaluppe mit Löchern in den Segeln, die Takelage ist oft geflickt, , Galleonsfigur: Patrona Bavariae
Schriftzug MS Bayern?Nein FJS CSU-Bayern OV Postbauer-Heng, -Ach,- die Schwarzen!

(weiterlesen …)

Beim Fisch auch die “Machthaber” filetiert

POSTBAUER-HENG (reh) – Er hat seit über zwei Jahrzehnten Tradition in Postbauer-Heng: Der Politische Aschermittwoch der UPW-FW Postbauer-Heng.

Und es ist auch Tradition, dass die Frauengruppe wieder ein reichhaltiges und abwechslungsreiches Fischbüfett nach überlieferten Hausrezepten anbot. Kurt Augustin, Ortsvorsitzender der «Freien» konnte wieder namhafte Kommunalpolitiker begrüßen, darunter auch den Neumarkter Bürgermeister Franz Düring, Bürgermeister Guido Belzl und Stefan Zeltner aus Pyrbaum, den Kreisvorsitzenden Hans Gerngroß sowie Kreisrätin Regina Weidinger und als Hauptredner den Landesvorsitzenden Hubert Aiwanger.

Die CSU und die Gene

Die Lacher auf ihrer Seite hatte Markträtin Stefanie Huber. Mit G’stanzln und musikalischer Begleitung durch das einheimische Urgestein Ulli Graml mit Partnerin Ingrid Bock nahm Huber die Gemeindepolitik auf die Schippe und auch die Neumarkter Nachbarn bekamen ihr Fett ab: «Wenn die Neumarkter kein gescheit‘s Kino bekommen, sollen sie halt zu uns kommen da ist immer was los.» Auch Arnd Willmann nahm in humorvoller Weise den Marktrat mit seinen Anführern aufs Korn. Neumarkts Bürgermeister Franz Düring stellte bei der CSU ein Gendefekt fest: «Denen fehlt das Macht-Teilen-Gen und sie sind Argumentationsresistent».

Hans Gerngroß kann das letzte Umfrageergebnis von sechs Prozent für die Freien Wähler kaum glauben: «Ich komme gerade von Deggendorf, dort waren 1000 Mitglieder bei der Veranstaltung und eine tolle Stimmung.» Die Rede des Landesvorsitzendes Hubert Aiwanger war gewürzt mit Spitzen gegen die CSU und wurde zum Rundumschlag gegen die schwarz-gelben Regierungen in München und Berlin.

Des weiteren behandelte er alle wichtigen Themen der Landespolitik wie zum Beispiel ein bürgernahes und bürgerorientiertes Bildungs- und Gesundheitswesen, greifbare Maßnahmen zur Förderung ländlicher Gebiete, Wirtschaftspolitik ohne Abzocke oder das eindeutige Nein der FW zur Gentechnik in der Landwirtschaft.

Aiwanger plädierte für die Stärkung von Bildung, Sozialarbeit und Kinderbetreuung. Man solle das Geld dafür von den Großkonzernen holen. Aber an die traue sich die FDP nicht heran, weil sie von dort das Geld bekomme. Ebenso sollten die Politiker sich endlich abwenden von bloßem Gerede und stattdessen notwendige, vor allem machbare Maßnahmen umsetzen.

Presse2 in

Politischer Aschermittwoch 2010

Tradition wird groß geschrieben bei der UPW-FW in Postbauer-Heng und so fand amMittwoch, den 17.02.2010, zum 21sten mal der
politische Aschermittwoch mit Fischessen statt.
Einlass im Henger Sportheim war 19.00 Uhr, gleichzeitig wurde auch das reichhaltige Fischbüffet eröffnet. Die UPW-Damen warteten wieder mit einer Vielfalt an Variationen auf, die jeden Fischfreund begeisterten. Selbstverständlich wurde alternativ auch Käse angeboten.

Für die musikalische Unterhaltung sorgte das einheimische Urgestein Ulli Graml mit Partnerin, bekannt als Duo „Ui“. Mit Gstanzln sollte auch die Gemeindepolitik auf die Schippe genommen werden.

Um 20.15 Uhr eröffnete dann der 1. Vors. Kurt Augustin den politischen Teil des Abends, ehe Marktrat Willmann und der Kreisvorsitzende Gerngroß sich zur Kommunalpolitik äußerten.
Höhepunkt des Abends war sicherlich der Auftritt des Landesvorsitzenden und Fraktionsvorsitzenden der Freien Wähler im Bayerischen Landtag
Hubert Aiwanger, der ca. um 21.30 Uhr zu landespolitischen Themen referierte. Aiwanger honorierte mit seinem Besuch das Engagement der örtlichen UPW-FW, die seit Jahren eine der landesweit größten Aschermittwochs-Veranstaltungen organisiert.
Nach dem tollen Zuspruch der einheimischen Bürgerinnen und Bürger im letzten Jahr haben die Veranstalter diesmal großen Wert auf mehr Unterhaltung gelegt.
Für Besuchergruppen ab 6 Personen wurden auch wieder Platzreservierungen vorgenommen:
Anmeldung wurden von Kurt Augustin Tel. 09188/903356; E-MailAugustin.kurt@gmx.de oder Manfred Schwarz Tel. 09188/1361; E-Mailmanschwa@t-online.de entgegengenommen.

Herzliche Einladung bei freiem Eintritt erging an die Bevölkerung aus Postbauer-Heng und Umland und an die Freien Wähler des Landkreises Neumarkt.

Politischer Aschermittwoch 2010

Tradition wird groß geschrieben bei der UPW-FW in Postbauer-Heng und so findet am Mittwoch, den 17.02.2010, zum 21sten mal der
politische Aschermittwoch mit Fischessen statt.
Einlass im Henger Sportheim ist 19.00 Uhr, gleichzeitig wird auch das reichhaltige Fischbüffet eröffnet. Die UPW-Damen warten wieder mit einer Vielfalt an Variationen auf, die jeden Fischfreund begeistern werden. Selbstverständlich wird alternativ auch Käse angeboten.

Für die musikalische Unterhaltung sorgt das einheimische Urgestein Ulli Graml mit Partnerin, bekannt als Duo „Ui“. Mit Gstanzln soll auch die Gemeindepolitik auf die Schippe genommen werden.

Um 20.15 Uhr eröffnet dann der 1. Vors. Kurt Augustin den politischen Teil des Abends, ehe Marktrat Willmann und der Kreisvorsitzende Gerngroß sich zur Kommunalpolitik äußern.
Höhepunkt des Abends ist sicherlich der Auftritt des Landesvorsitzenden und Fraktionsvorsitzenden der Freien Wähler im Bayerischen Landtag
Hubert Aiwanger, der ca. um 21.30 Uhr zu landespolitischen Themen referieren wird. Aiwanger honoriert mit seinem Besuch das Engagement der örtlichen UPW-FW, die seit Jahren eine der landesweit größten Aschermittwochs-Veranstaltungen organisiert.
Nach dem tollen Zuspruch der einheimischen Bürgerinnen und Bürger im letzten Jahr haben die Veranstalter diesmal großen Wert auf mehr Unterhaltung gelegt.
Für Besuchergruppen ab 6 Personen werden auch wieder Platzreservierungen vorgenommen:
Anmeldung bei Kurt Augustin Tel. 09188/903356; E-Mail Augustin.kurt@gmx.deoder Manfred Schwarz Tel. 09188/1361; E-Mail manschwa@t-online.de

Herzliche Einladung bei freiem Eintritt ergeht an die Bevölkerung aus Postbauer-Heng und Umland und an die Freien Wähler des Landkreises Neumarkt.

Politischer Aschermittwoch 2007 in Postbauer-Heng

Am Mittwoch, den 21.02.2007 um 19:30 Uhr, findet der traditionelle “Politische Aschermittwoch” im Sportheim des Henger-SV im Zentrum statt.

Diese Veranstaltung führt die Freien Wähler des Landkreises Neumarkt zum 18. mal nach Postbauer-Heng.

Gastredner ist diesmal der 1. Bürgermeister Willibald Keßler aus Lupburg. Er hat unter Einbeziehung der Lupburger Bürger eine blühende Gemeinde geschaffen.

Die Damen der UPW-FW Postbauer-Heng werden wieder ein leckeres Fischbuffet zusammenstellen. Somit kann der Abend bei gemütlichem Gedankenaustausch ausklingen.

Die Bürger aus Postbauer-Heng und die Freien-Wähler des Lankreises sind zu dieser Veranstaltung herzlich eingeladen.

Pressestimmen

NEUMARKT. Spätestens seit die Freien Wähler neben ein paar Gemeinderäten und “Land-Bürgermeister” auch den Chef im Neumarkter Rathaus stellen, hat sich das alljährliche Fischessen in Postbauer-Heng zur wichtigsten politischen Aschermittwoch-Veranstaltung im Landkreis entwickelt.

Ascher07 1-300x199 in
Die “Freien” im ganzen Landkreis strotzen nur so von Selbstbewußtsein – und dies auch und vor allem mit Blick auf die anstehenden Kommunalwahlen.

Ascher07 3-199x300 in Einer der “alten Landbürgermeister”, wie er sich kokett selbst bezeichnete, war der Hauptredner beim politischen Aschermittwoch im Sportheim im Heng: Bürgermeister Willibald Keßler freute sich, daß nach Neumarkts Oberbürgermeister Thomas Thumann im letzten Jahr er an das Rednerpult gebeten wurde: Dort, in Neumarkt, “der Edelkarpfen im Meer der finanziellen Rücklagen” und hier, in Lupburg, “der nach Sauerstoff schnappende Grünkarpfen im kleinen Dorfteich”.

Und dabei braucht sich Keßlers Gemeinde wahrlich nicht zu verstecken: Lupburg hat als “Golddorf der Oberpfalz” bei regionalen Wettbewerben alle Preise eingeheimst, die zu verteilen waren., wie der Vorsitzender der UPW-FW Postbauer-Heng, Kurt Hartmann, bei Keßlers Begrüßung sagte.

In bester Aschermittwoch-Manier haute Keßler zuerst einmal ein bißchen auf den politischen Gegner ein – der in Bayern in erster Linie CSU heißt. “Schlaue Reden” habe er gehört, “die nur mit Freibier zu ertragen sind”. Und während in Passau “Wir sind Stoiber”-Transparente geschwenkt wurden, zitierte der “alte Landbürgermeister” in Heng griechische Philosophen:” Ich weiß, dass ich nichts weiß – und um diesen Unterschied hin ich schlauer als die meisten Parteipolitiker”.

Was früher eher als rückständig und hinterwäldlerisch galt, nämlich das Bekenntnis zur ländlichen Heimat und Regionalität, sei einer Aufwertung des Lebens auf dem Lande gewichen, sagte Keßler in seiner Rede. In der Tat habe das Land in vielen Bereichen gegenüber den Ballungsräumen aufgeholt oder sogar gewonnen.

Ascher07 2-300x199 in

Ein Gefühl von Ohnmacht gegenüber den Entwicklungen von außen und eine fatale Orientierungslosigkeit von innen habe zum Beispiel die Lupburger bewogen, sich Hilfe durch das Bayerische Dorferneuerungsprogramm in die Gemeinde zu holen. Dorfplaner Professor Zepf aus München habe den Bürgern klar gemacht, dass die Defizite an Solidarität und Kreativität im Mittelpunkt kommunaler Strategie stehen müssen. Die von ihm kreierte “Bürgerwerkstatt” habe manche verkrampfte Beziehung und Einstellung gelöst. Methodisch geschickt habe er die rational oder emotional Agierenden geduldig zu einer ganzheitlichen Betrachtungsweise gelenkt.

Das Wieder-Zusammenwachsen der Lupburger trug schon bald Früchte. “Die Erarbeitung war, wie heute üblich, bürger-aktiv”, sagte Keßler. Denn nur aus dem Bewusstwerden der positiven Eigenwerte einer Gemeinde könne ein neues Selbstbewusstsein entstehen. Dazu habe die Theatergruppe Sketche geschrieben und mit viel Selbstironie die Zuschauer mit den eigenen Schwächen konfrontiert. Die unterschiedlichsten Interessen konnten so “auf demokratische Weise und mit therapeutischer Qualität” ausgeglichen und zu einem Gesamtbild zusammengeführt werden.

Ascher07 5-300x199 in Eine der “gelebten Phantasien und Visionen für 2020″, die Ausgliederung aus der Verwaltungsgemeinschaft Parsberg, konnte schon 2002 Wirklichkeit werden. “Das Wir- Gefühl ist also durch das konsequente Umsetzen unserer Leitbildziele lebendig und sichtbar geworden”. Die Gestaltung des Wandels habe sich in der komplett erneuerten Infrastruktur in der Ortsmitte geäußert. Dadurch wurde jedes Gefühl von Rückständigkeit vertrieben.

Sehr erfreulich ist das private Engagement in seiner Gemeinde: Nahezu 95 Prozent der Häuser im ensemblegeschützten Ortskern sind nach eingehender Beratung durch das Denkmalamt saniert worden. Das Konzept der Innenentwicklung ist aufgegangen – nur zwei Objekte sind noch unbewohnt.

Ascher07 4-300x199 in Die Lebensqualität ist außerdem getragen von einer kompletten Grundversorgung mit Bäcker, Metzger, Lebensmittel, Arzt, Zahnarzt, und diversen Handwerker und Diensleistungsunternehtnen. An der BAB-Ausfahrt Parsberg haben sich Firmen angesiedelt, die etwa 160 neue Arbeitsplätze gebracht haben. 21 Vereine gestalten ein attraktives Freizeitangebot mit einem großen Anteil an Jugendarbeit, das durch ein hohes Maß an ehrenamtlicher Tätigkeit gewährleistet wird.

Die Lupburger hätten die Chancen des ökonomischen und sozialen Wandels nachhaltig genutzt, sagte Bürgermeister Keßler. Nur freie und motivierte Menschen könnten kreativ sein. “Parteipolitisches Sektierertum, manisch-depressive Mentalität und auch manisch-progressive Aktionisten” seien in der kommunalen Szene fehl am Platz. Und besonders wichtig: Das “Machtgefälle zwischen Bürgermeister, Markträten and Bürger” muß man aufheben.

Kurt Hartmann hatte als Ortsvorsitzender der “Freien” die Gäste in Postbauer-Heng zur “wahrscheinlich größten Aschermittwoch-Abendveranstaltung mit Fischessen im Landkreis Neumarkt” begrüßt.
Neben dem Neumarkter Oberbürgermeister Thomas Thumann – Festredner im Vorjahr – hieß er FW-Kreisräte, Stadträte, Markträte und Gemeinderäte aus Berngau, Breitenbrunn, Dietfurt, Freystadt, Hohenfels, Lupburg, Mühlhausen, Neumarkt, Parsberg, Pilsach, Seubersdorf und Pyrbaum willkommen. Aus Pyrbaum und Lupburg waren die Bürgermeister Guido Belzl und Willibald Keßler gekommen.

Ascher07 6-199x300 in Das Fischessen am Aschermittwoch in Postbauer-Heng fand zum 18. Mal statt. Es begann 1989 nach einer Anregung von aus Hamburg zugezogenen Mitgliedern und war anfänglich eine fast geschlossene Veranstaltung des UPW-Ortsvereins. “Heute haben wir gerade im politischen Lager viele Nachahmer, die die Rednerliste mit Auslaufmodellen wie Markus Söder in 2006 oder sonstiger Politprominenz aus der zweiten Reihe aufwerten”, spottete Hartmann.

Und auch die Presse bekam ihr Fett weg, weil sie aus FW-Sicht offenbar viel zu wenig Fotos des Neumarkter Oberbürgermeisters veröffentlicht. Jede politische Gruppierung sei immer nur so gut, wie es “die sogenannte freie Presse” zulässt, sagte Hartmann. Gerade die Neumarkter Presse lasse sehr deutlich erkennen, “wen sie favorisiert”, wenn CSU-Abgeordnete aus dem Bund und der EU “mit großen Buntbildern herausgestellt werden, während der mit überwältigender Mehrheit gewählte OB Thomas Thumann bei repräsentativen Aufgaben in einer Randnotiz oder gar nicht erwähnt wird”, sagte Hartmann – wohlgemerkt am Aschermittwoch, nicht am Faschingsdienstag. Auch so könne man “Politik machen oder besser gesagt steuern”.

Wirklich lustig wurde es dann aber noch im letzten Redner-Beitrag, bei dem traditionell Gemeinderätin Dr. Stefanie Huber die eigenen Leute auf die Schippe nahm.