Auch wenn sich dieses brisante Thema für parteipolitische Plänkeleien nicht eignet, so gilt es dennoch einige Aussagen zurecht zu rücken.
Nach Bekanntwerden „brauner Parteitage“ in Buch hat sich die gesamte Opposition von Postbauer-Heng zum gemeinsamen Handeln unter Einbeziehung der Bevölkerung entschlossen. Marktrat Hierl hat sich daraufhin mit Herrn Bürgermeister Kratzer in Verbindung gesetzt, um auch eine CSU mit ins Boot zu nehmen.
Zu diesem Zeitpunkt war Horst Kratzer bereits mindestens 1 Woche in Kenntnis der genauen Sachlage, ohne dass er Markträte oder Parteien informiert hat. Seine Ankündigung „mit dem Wirt zu reden“ wird der Problematik nicht gerecht, weil besagter Gastwirt seit 2005 immer wieder in diesem Zusammenhang genannt wurde. Zudem hatte er öffentlich bestritten, einer NPD Herberge gewährt zu haben, obwohl Ende November ein Landesparteitag mit nahezu 100 Personen und am 5.12.09 der Bezirksparteitag mit etwa 30 Teilnehmern abgehalten wurde.
Und dass sich die Ultrarechten sichtlich wohl fühlen in Postbauer-Heng wird auch durch die schriftliche Ankündigung an den Bürgermeister und die Presse bestärkt:„… die NPD kann sich künftig monatliche Ausflüge in ihre Richtung vorstellen, denn es ist eine schöne Gegend“ und weiter “… wünschen wir Ihnen viel Kraft für 2010“.
Diese unverhohlene Drohung kann nicht ernst genug genommen werden.
